Autor: admin

  • Gemütlicher Abend im Cafe Bar Cuba in Graz

    Ein guter Abend braucht mM kein großes Programm. Ich finde sogar, die besten Abende entstehen meistens dann, wenn man einfach zusammensitzt, gut isst und plötzlich merkt, dass schon wieder Stunden vergangen sind. Das sind die besten Abende, wenn ihr mich fragt.

    Genau so war mein Treffen mit einem Freund im Cafe Bar Cuba in Graz. Wir haben es uns gemütlich gemacht, ein paar Gläser Wein bestellt und uns durch die Speisekarte gekostet. Auf dem Tisch standen schön angerichtete Kleinigkeiten, Wasser, Kerzenlicht und natürlich unsere Gläser. Das hatte schon was! Kann sich so manche Location in Graz vom Cafe Bar Cuba abschneiden, find ich.

    Und auch das Personal war im Cafe Bar Cuba richtig freundlich. Kein aufgesetztes Gehabe, sondern angenehm unkompliziert. Die Speisekarte hat mich ebenfalls positiv überrascht und ich hätte locker noch weiterprobieren können.

    Aber ja, manchmal braucht es eben nicht mehr. Auf jeden Fall würde ich wiederkommen! Ich mag solche Abende, bei denen das Rundherum einfach passt.

  • Black Jacket kombiniert Karten und Strategie perfekt

    Anfangs sah Black Jacket für mich einfach wie ein weiteres Kartenspiel aus. Ein paar Runden Black Jack, ein bisschen Strategie und fertig. Zumindest dachte ich mir das sp. Nach den ersten Durchläufen wurde mir aber mehr als nur klar, dass hier deutlich mehr dahinter steckt.

    Jede Runde fühlt sich wie ein kleiner Kampf gegen das Chaos an. Man verbessert sein Deck, sammelt Artefakte und versucht ständig, die besten Kombinationen zu finden. Besonders spannend finde ich, wie sich die Karten gegenseitig beeinflussen. Da steckt viel mehr Taktik drin als man zuerst glaubt.

    Denn die eigentliche Stärke des Spiels liegt für mich im Lernen. Anfangs verliert man dauernd. Ich jedenfalls. Aber nach und nach versteht man die Mechaniken und plötzlich ergeben Entscheidungen Sinn, die vorher völlig zufällig wirkten.

    Black Jacket ist alles andere als ein entspanntes Feierabendspiel. Es fordert Konzentration und manchmal auch Geduld. Aber ja, genau das macht den Reiz aus.

    Ich werde auf jeden Fall noch viele Runden spielen. Die Gefahr dabei ist allerdings real. Dieses Spiel entwickelt einen Sog, der schwer zu ignorieren ist. Das coole ist auch, dass es in Österreich hergestellt wurde. Vom Wiener Entwicklerstudio Mi’pu’mi! Wow! So unterstützt man das 3x so gerne natürlich. Hat’s sonst wer schon ausprobiert?

  • Kein iOS für Apple Watch 9? Was für ein Irrsinn!

    Booooah.. ich war echt schon dabei mich übelst aufzupuddeln. Ich hab mir die WWDC angesehen und war nach den ersten Meldungen wirklich auf 180. Da sitzt man gemütlich vor dem Stream, freut sich auf neue Features und dann wird einem ersthaft verklickert, dass meine Apple Watch Series 9 angeblich kein neues Update mehr bekommen soll. Ernsthaft?

    Für ein paar Minuten war ich richtig sauer. Die Uhr ist ja nicht uralt. Ganz im Gegenteil. Ich verwende sie täglich, tracke meine Spaziergänge, meine Workouts und schau gefühlt hundertmal am Tag auf das Display. Und dann soll so ein Gerät einfach aussortiert werden? Das hat für mich überhaupt keinen Sinn ergeben.

    Denn noch absurder wurde die Sache, als man genauer hingeschaut hat. Die Series 9 verwendet praktisch dieselbe technische Basis wie andere Modelle, die weiterhin unterstützt werden. Auf jeden Fall hat das Ganze einen ziemlich schalen Beigeschmack hinterlassen.

    Zum Glück kam wenig später die Entwarnung. Die fehlende Unterstützung war offenbar nur ein Fehler in der ursprünglichen Liste. Die Series 9 bekommt das Update jetzt doch. Richtig! Eigentlich hätte ich mich darüber freuen sollen.

    Aber ja, genau da liegt mein Problem. Dieses Hin und Her zeigt für mich wieder einmal, wie seltsam Apple mittlerweile mit seinen Geräten umgeht. Nicht falsch verstehen, ich mag viele Produkte des Unternehmens und werde meine Watch weiter tragen. Trotzdem nervt mich diese ständige Unsicherheit gewaltig.

    Ich hoffe wirklich, dass Apple wieder mehr Wert auf klare Kommunikation legt. Habt ihr euch bei solchen Ankündigungen auch schon einmal komplett veräppelt gefühlt?

  • Alysa Liu hat meine Sicht auf Erfolg verändert

    Hier und da stolpert man zufällig über eine Person im Internet und merkt sofort, irgendwas ist da anders. Genau so ist es mir mit Alysa Liu gegangen. Ich hab eigentlich nur ein kurzes Video über Eiskunstlauf anschauen wollen und plötzlich war ich komplett fasziniert von ihr. Nicht einmal nur wegen der Medaillen oder ihrer Technik. Sondern wegen dieser lockeren Art, wie sie durchs Leben wirkt.

    Was mich echt überrascht hat, sie scheint überhaupt keinen Druck auszustrahlen. Während andere Athleten oft wirken, als würden sie unter enormer Spannung stehen, redet Alysa darüber, dass sie das Kämpfen liebt, weil es sie lebendig fühlen lässt. Genau dieser Gedanke hat sich bei mir eingebrannt.

    Ihre Geschichte ist sowieso verrückt. Mit 13 schon US Meisterin, dann Olympia Bronze und danach einfach Rücktritt wegen Burnout. Viele hätten wahrscheinlich trotzdem weitergemacht, nur wegen Ruhm oder Erwartungen. Aber sie hat aufgehört, weil sie ihr eigenes Leben zurück wollte. Das find ich irgendwie mutig. Und ehrlich gesagt auch ziemlich selten geworden.

    Besonders hängen geblieben ist bei mir, wie sie später zurück aufs Eis gekommen ist. Nicht aus Zwang, sondern weil sie plötzlich wieder Freude gespürt hat. Dieses Gefühl kennt man ja selber auch ein bissl. Manchmal verliert man komplett die Begeisterung für etwas und erst mit Abstand merkt man, was einem eigentlich fehlt.

    Ich glaub genau deswegen feiern so viele Leute sie. Sie wirkt nicht geschniegelt oder künstlich perfekt. Eher wie jemand, der einfach genau das macht, worauf sie Lust hat. Ihre Interviews sind oft chaotisch, lustig und total spontan. Das tut irgendwie gut zum Anschauen. Man merkt sofort, da steckt kein einstudiertes Medien Training dahinter.

    Und vielleicht ist genau das der eigentliche Grund, warum mich ihre Geschichte nicht mehr loslässt. Sie erinnert mich daran, dass Erfolg allein oft garnicht reicht. Wenn man dabei kaputtgeht oder sich selber verliert, bringt einem die ganze Anerkennung am Ende eh wenig. Alysa wirkt dagegen einfach glücklich. Und komischerweise macht sie genau das so besonders.

    Am Ende hab ich nach dem Video länger über mein eigenes Leben nachgedacht, als ich erwartet hätte. Passiert auch nicht jeden Tag.

  • Antwort von Ethan Hawke bei den Oscars 2026 trifft direkt ins Herz

    Es gibt Antworten, die man nur hört. Und dann gibt es jene, die sich irgendwo tiefer festsetzen. Ethan Hawke hat auf eine doch recht schwierige Frage bei den Oscars 2026 eine unglaublich charmante Antwort gegeben. Was für ein Oscar-Moment mit Ethan Hawke!

    Alles daran wirkt zuerst groß und glänzend: der rote Teppich, das warme Licht, Amelia Dimoldenberg im schwarzen Kleid, Hawke im klassischen Smoking, dahinter dieses elegante Durcheinander aus Kameras, Menschen und roten Blüten. Und trotzdem kippt die Szene plötzlich ins Persönliche.

    Amelia fragt nach unerwiderter Liebe, also nach diesem Zustand, über den man oft nur halb ironisch spricht, weil er sonst zu weh tut. Und Hawke antwortet mit einer Ruhe, die mich ehrlich erwischt hat: Wer liebt, gewinnt immer. Dieser Gedanke ist fast altmodisch schön, aber genau deshalb so stark. Laut der Vorlage sagt er sogar, dass ein gebrochenes Herz nichts daran ändert, dass man lebt, wenn man fühlt.

    Hier der Clip auf Insta und ich hab mir die Arbeit gemacht, die Aussage zu transkibieren und ins Deutsche zu übersetzen:

    Interviewerin: „Hast du einen Rat für jemanden, in dessen Leben unerwiderte Liebe auch gerade ein bisschen ein Thema ist?“
    Ethan Hawke: „Derjenige, der liebt. Gewinnt immer.“
    Interviewerin: „Okay!“
    Ethan Hawke: „Ja. Es ist völlig egal, ob dir das Herz gebrochen wird. Du lebst, wenn du… wenn du fühlst, bist du lebendig. Weißt du, die Sonne kümmert es nicht, ob das Gras ihre Strahlen zu schätzen weiß, oder? Sie scheint einfach weiter. Das bist du.“
    Interviewerin: „Ich glaube, das lasse ich mir auf die Stirn tätowieren.“

    Ich finde darin steckt etwas Tröstliches, das nicht kitschig sein will und es vieleicht gerade deshalb nicht ist. Liebe ohne Erwiderung bleibt schmerzhaft, eh klar. Aber sie macht einen nicht kleiner. Vielleicht sogar wacher.

    Und vielleicht ist genau das der Teil, den man leicht vergisst: Nicht jede Liebe muss bleiben, um etwas Wertvolles gewesen zu sein. Chapeau, Mr. Hawke, toller Moment!