Black Jacket kombiniert Karten und Strategie perfekt

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Anfangs sah Black Jacket für mich einfach wie ein weiteres Kartenspiel aus. Ein paar Runden Black Jack, ein bisschen Strategie und fertig. Zumindest dachte ich mir das sp. Nach den ersten Durchläufen wurde mir aber mehr als nur klar, dass hier deutlich mehr dahinter steckt.

Jede Runde fühlt sich wie ein kleiner Kampf gegen das Chaos an. Man verbessert sein Deck, sammelt Artefakte und versucht ständig, die besten Kombinationen zu finden. Besonders spannend finde ich, wie sich die Karten gegenseitig beeinflussen. Da steckt viel mehr Taktik drin als man zuerst glaubt.

Denn die eigentliche Stärke des Spiels liegt für mich im Lernen. Anfangs verliert man dauernd. Ich jedenfalls. Aber nach und nach versteht man die Mechaniken und plötzlich ergeben Entscheidungen Sinn, die vorher völlig zufällig wirkten.

Black Jacket ist alles andere als ein entspanntes Feierabendspiel. Es fordert Konzentration und manchmal auch Geduld. Aber ja, genau das macht den Reiz aus.

Ich werde auf jeden Fall noch viele Runden spielen. Die Gefahr dabei ist allerdings real. Dieses Spiel entwickelt einen Sog, der schwer zu ignorieren ist. Das coole ist auch, dass es in Österreich hergestellt wurde. Vom Wiener Entwicklerstudio Mi’pu’mi! Wow! So unterstützt man das 3x so gerne natürlich. Hat’s sonst wer schon ausprobiert?