Ich erinnere mich noch super genau, wie ich die erste Folge von Squid Game damals eingeschaltet habe, nur weil alle auf Social Media davon geredet haben. Ohne große Erwartungen. Und dann, ohne es zu merken, war ich plötzlich komplett reingezogen. Diese Mischung aus simpler Kindheit und brutalem Überlebenskampf hat irgendwas in mir ausgelöst. Und jetzt, knapp drei Jahre später, steht das große Finale vor der Tür. Staffel 3. Das letzte Kapitel. Und ich kann’s kaum fassen, dass es wirklich endet.
Der Teaser zur dritten Staffel hat mich nicht laut schreien lassen vor Aufregung, sondern eher still gemacht. Weil man es einfach sofort spürt. Jetzt wird’s ernst. Serienschöpfer Hwang Dong-hyuk sagt selbst, dass „die echten Spiele beginnen“. Das klingt fast poetisch, aber auch bedrohlich. Und es passt. Denn Gi-hun ist nicht mehr der naive Mann aus Staffel 1. Er hat verloren, was ihm wichtig war. Jetzt ist er der Jäger. Derjenige, der das System selbst zerstören will.
Was mich besonders berührt: Diese finale Staffel wird keine Fortsetzung „einfach nur weil“. Sie ist geplant, durchdacht, ein Ende mit Absicht. Das gibt mir Hoffnung. Viele Serien haben diesen Punkt verpasst, sind gekippt. Squid Game scheint da anders zu sein. Der Konflikt zwischen Gi-hun und dem Front Man verspricht Tiefe. Es geht nicht nur um Rache, sondern auch um Verantwortung. Wer schaut weg? Wer greift ein? Wer spielt mit, obwohl er’s besser weiß?
Die Besetzung bleibt stark: Lee Jung-Jae, Lee Byung-Hun, Wi Ha-Joon. Vertraute Gesichter, die man kennt und spürt. Und neue wie Yim Si-wan oder Jo Yuri bringen frischen Wind. Ich bin neugierig, wie sie in die Geschichte eingeflochten werden.
Am 27. Juni wird mein Wohnzimmer zum Kino. Keine Ablenkung. Kein zweiter Bildschirm. Nur ich, die Geschichte, und ein Ende, das hoffentlich alles zusammenführt.